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Erfolgsgeschichte Lidija Tomic

Lidija hat es geschafft! In nur 13 Monaten hat sie die P.Qu zur Speditionskauffrau erfolgreich abgeschlossen und direkt eine Anstellung bei DHL Express Austria GmbH, ihrem Ausbildungsbetrieb, erhalten. Ihr beeindruckender Weg zeigt, dass mit Engagement, Durchhaltevermögen und der richtigen Unterstützung große Ziele erreichbar sind.

Zusätzlich hat Lidija am Mathilda Award 2024 im Industrieviertel teilgenommen und ein inspirierendes Video eingereicht, das ihr im Beitrag anschauen könnt. In unserer Bildergalerie seht ihr außerdem besondere Momente ihrer Ausbildung – von der feierlichen LAP-Zertifikatsübergabe bis hin zum Lernen mit ihrer Trainerin am Standort.

Und das ist Lidijas Erfolgsgeschichte, die sie auf LinkedIn teilt:

Lidijas Story auf LinkedIn

Ich poste hier selten, doch dieses Thema liegt mir am Herzen. Heute möchte ich eine Erfahrung teilen, die sich als erhebliche Bereicherung für mein berufliches und privates Leben erwiesen hat. Dieser Beitrag dient vor allem als Ausdruck meines Dankes an die bemerkenswerten Frauen, die meiner Meinung nach Anerkennung und Wertschätzung verdienen. Kurz vor meinem Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Karenz verspürte ich den Drang, mich beruflich neu zu orientieren. In meiner bisherigen Tätigkeit war ich nicht wirklich glücklich und sehnte mich danach, etwas zu finden, für das ich mit Leidenschaft brennen könnte.  Das FiT-Projekt (Frauen in technischen Berufen) hat sich, wie der Name schon andeutet, zum Ziel gesetzt, Frauen in männerdominierten technischen und handwerklichen Berufen auszubilden. Angesichts des erheblichen Fachkräftemangels in diesen Branchen in Österreich sind die Verdienstmöglichkeiten entsprechend attraktiv. Es gibt so viele spannende Berufe, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Als Frau habe ich mich nie mit Technik oder Handwerk identifiziert – ein Umstand, der oft durch gesellschaftliche Normen geprägt ist. Letztendlich fand ich mehrere Berufe auf der Liste des Projekts, und es fiel mir schwer, mich auf einen einzigen festzulegen. Obwohl ich mich letztendlich für eine Position bei einem Versanddienstleister (DHL) entschieden habe – und nicht für einen der technischen oder handwerklichen Berufe – könnte ich mit meinem Job nicht zufriedener sein.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des Projekts ist die Vielfalt der Teilnehmerinnen. In meiner Gruppe war die jüngste Teilnehmerin 19 Jahre alt, während die älteste Dame 55 Jahre alt war und eine der motiviertesten Personen unter uns war. Trotz anfänglicher Zweifel an ihrem Alter hat sie den Mut gefunden, ihre berufliche Veränderung aktiv zu verfolgen. Sie war übrigens die erste aus unserer Gruppe, die einen Ausbildungsplatz hatte. Besonders berührt haben mich die vielen empathischen, selbstbewussten und hilfsbereiten Frauen, die ich im Rahmen dieses Projekts kennenlernen durfte. Sie stehen mir weiterhin zur Seite und unterstützen mich auf eine ehrliche und authentische Weise. Es gibt Menschen, die aufblühen, wenn andere ihr wahres Potenzial entdecken und sich zu einer besseren Version ihrer selbst entwickeln. Eine dieser bemerkenswerten Frauen ist meine persönliche Betreuerin vom Institut ZiB, Waltraud Kuntner, die mir sowohl beruflich als auch persönlich zur Seite steht. Ich könnte mir keine bessere Ansprechpartnerin wünschen. Auch Claudia Brezina von der Firma Mentor ist eine unglaublich intelligente und faszinierende Persönlichkeit; sie hat mir mehr geholfen, als sie wahrscheinlich selbst ahnt. Niemand kann genau vorhersagen, was die Zukunft bringt; jedoch bieten technische Berufe angesichts der fortschreitenden Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und den damit verbundenen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt viel Potenzial.

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